Rezensionen

„Im Grunde hätte jedes einzelne Kapitel eine gesonderte Besprechung verdient.“
Wer einen umfassenden Überblick über neuere Entwicklungen im Projektmanagement gewinnen und wissen will, wohin in den nächsten Jahren die Reise voraussichtlich gehen wird, kommt um die Lektüre des Werks nicht herum. Die Publikation, die auch, wie schon erwähnt, höchst aktuelle, vor allem auch angelsächsische Literatur sorgfältig verarbeitet, ist ein Glücksfall für unsere Disziplin.

Die vollständige Buchbesprechung finden Sie hier zum Download.

Prof. Heinz Schelle
Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement | Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender
Zeitschrift PMaktuell | Chefredakteur

 

Endlich ist der da: „Der neue Gareis“
Das Buch „PROJEKT.PROGRAMM.CHANGE“ nimmt all das auf, was den bereits seit längerem gelehrten und diskutierten One-Management-Ansatz ausmacht. Die so notwendige Verbindung – ganz gleich ob es sich um strategisches Management handelt, einen Veränderungsprozess, ein Projekt oder gar ein Programm: Man kann mit keinem dieser Themen angemessen und erfolgreich umgehen, wenn nicht eine gewisse Haltung dahinter steht, sich einer zu lösenden Frage- und/oder Problemstellung zu nähern. Sehr rasch stößt man beim Buch „PROJEKT.PROGRAMM.CHANGE“ darauf, dass es auch um zentrale Fragen der Erkenntnistheorie und der konstruierten Sicht auf Wirklichkeit geht. Ja, man muss bereit sein, sich auch auf diese zentralen Fragen einzulassen, um das so tiefreichende Verstehen-Können der bereits säuberlich vorsezierten Managementansätze für sich selbst erschließen zu können. Wenn man sich aber einmal darauf eingelassen hat, lässt es einen nicht mehr los. es erklärt nicht nur eine Welt, sondern auch so viele dahinterliegende Welten, die es (erst) vermögen, neue Methoden und Ansätze zu verstehen. Nicht zuletzt, da diese neuen Methoden und Ansätze versuchen, rasche Lösungen für neue Formen der Kommunikation und Interaktion zu finden. Die Elemente, Verhaltens- und Wirkungsweisen von sozialen Systemen – wie sie Gareis seit langem wirkungsvoll für das Management komplexer Aufgaben zu übersetzen versteht – gilt es für diese neuen Kommunikations- und Interaktionsformen gestalterisch nutzbar zu machen. Man spürt beim Lesen des Buches, dass sich hier profunde und langjährige Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis erfolgreich vermengt. Das Buch ist somit für Praktiker wie auch insbesondere für jene, die mehr – dieses Dahinterliegende – wissen und verstehen wollen, in gleicher Weise sehr geeignet. Das Buch „PROJEKT.PROGRAMM.CHANGE“ gehört daher nicht nur in jede gut sortierte Bibliothek, sondern vielmehr noch und vor allem in die tagtägliche Anwendung und Auseinandersetzung mit den verschiedensten Anforderungen, die diese Themenbereiche so bieten. Dass Gareis‘ Sohn Lorenz – der mit diesen Themen selbst schon seit längerer Zeit in der Beratung arbeitet – ebenso als Autor mitgeschrieben hat, ist mehr als gut. Garantiert es doch, dass der Managementberatung auch in der nächsten Generation diese Haltungen, die erfolgreiches Management – auch jenes von Projekten und Programmen – so notwendig braucht erhalten bleiben.

Dipl.-Ing. Roland Kautz, MBA, CAS (HSG)
Österreichische Bundesforste AG | Leiter Stabsstelle Vorstandsangelegenheiten und Unternehmenskommunikation

 

Feedback zu PROJEKT.PROGRAMM.CHANGE gibt es auch von unserer Peer Review Group.

Top